14 OKT 2026
Ist Ihr Business Development KI-ready?
KI soll im BD jetzt alles erledigen – am besten sofort und auf Knopfdruck. Doch auch das beste Team kann ohne die richtigen Werkzeuge, Prozesse und Grundlagen keine Wunder vollbringen. Wie Smart Data Capture Anwältinnen und Anwälte entlastet und neue BD-Prozesse möglich macht.
Es ist Montagmorgen. Im Business Development geht eine neue Pitch-Anfrage ein. Gefragt sind Referenzen aus einer bestimmten Branche und von vergleichbaren Unternehmen, ein passendes Team und eine ausführliche Leistungsbeschreibung mit Pricing. Die Deadline: Mittwoch.
Also beginnt, was in vielen Kanzleien noch immer zum Alltag gehört: Anforderungen werden analysiert, alte Präsentationen durchsucht, CVs mit den neuesten Zitaten und relevanten Bios zusammengestellt und geeignete Referenzen gesucht. Manche Angaben stehen in einer Submission aus dem Vorjahr. Andere finden sich in einem früheren Pitch oder in Ordnern, auf die das BD-Team nicht zugreifen kann.
Am Ende entsteht ein guter Pitch. Jedoch mit viel Mühe. Ein erheblicher Teil der Arbeit besteht darin, die Informationen im gewünschten Design zusammenzustellen. Eigentlich nicht notwendig. Denn es gibt ja jetzt in jeder Kanzlei eine KI. Technisch ist der KI-Pitch bereits möglich. Warum gelingt er trotzdem kaum jemandem?
Der KI fehlt nicht das Können, sondern der Kontext
KI kann große Mengen unstrukturierter Informationen hervorragend durchsuchen und daraus erste Vorschläge entwickeln. Doch ein Pitch verlangt mehr als einen plausiblen Text. Die KI muss erkennen können, welche Informationen aktuell, relevant, freigegeben und für den konkreten Zweck verwendbar sind. Strukturierte Daten ersetzen daher nicht die Leistungsfähigkeit der KI – sie geben ihr den notwendigen Kontext. Und diese Grundlage muss laufend gepflegt werden.
Der Trackrecord schreibt sich fast von selbst.
Genau hier setzt das BD-Tool LAWRENCE mittels Smart Data Capture an. Über Schnittstellen zu etwa Leistungsverzeichnis, CRM und Personal-Systemen liefern Kanzleisysteme bereits erste Informationen zu einem Mandat: Mandant, beteiligte Anwältinnen und Anwälte, Rechtsgebiet, Branche, Jurisdiktion oder Laufzeit.
Smart Data Capture holt dann mehr heraus. Die vorhandenen Angaben werden zusammengeführt und sinnvoll zugeordnet. Auf dieser Basis erstellt LAWRENCE einen Referenzentwurf und erstellt Texte für Submissions, Pitches oder den CV.
Referenzen? Bitte nur noch freigeben.
Damit verändert sich der Workflow: Referenzen müssen nicht länger von Grund auf erstellt oder für Submissions neu formuliert werden – der Entwurf liegt vor. Die Aufgabe der Anwältinnen und Anwälte konzentriert sich auf das, was nur sie beurteilen können: Ist die Darstellung fachlich richtig? Was war an dem Mandat besonders? Darf der Mandant genannt werden? Eignet sich die Referenz für Pitches oder Submissions? Anschließend wird der Datensatz freigegeben – und steht für jeden weiteren Pitch bereit.
Vertraulichkeit ist Voraussetzung, nicht Nebensache.
Mandatsdaten sind der sensibelste Bestand einer Kanzlei. Wer welche Referenz sieht, ist eine Frage der Berechtigung, nicht des Zufalls.
BD wird wesentlich schneller.
KI wird die Arbeit im Business Development deutlich schneller und besser machen. Sie erledigt sie jedoch nicht von selbst. Auch erfahrene BD-Teams brauchen dafür die richtigen Werkzeuge, eine zugängliche Datenbasis und Prozesse, die zum Kanzleialltag passen.
Für Gina-Maria Tondolo, Geschäftsführerin von LAWRENCE, liegt genau darin der entscheidende Hebel:
„KI ist da. Lasst sie uns doch sinnvoll nutzen. Wir arbeiten bei LAWRENCE intensiv daran, Kanzleien eine echte Data Engine für ihr Business Development an die Hand zu geben. Wenn sich Daten einfach erfassen und pflegen lassen, kann KI daraus fast alles erstellen – von Referenzen und Submissions bis hin zu maßgeschneiderten Pitches.“