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27 AUG 2026

Pitchen mit KI – heute schon Realität?

Pitchen  mit KI – heute schon Realität?

Noch vor zwei Jahren war generative KI in Kanzleien vor allem ein Experiment.

Heute gehören ChatGPT, Microsoft Copilot oder Harvey vielerorts zum Arbeitsalltag: Schriftsätze werden überarbeitet, Recherchen beschleunigt und Dokumente zusammengefasst.

Der nächste Entwicklungsschritt zeichnet sich bereits ab – der KI-Pitch.

Anstatt Präsentationen von Hand zu bauen, analysiert ein intelligentes System künftig die Anforderungen eines RfP und generiert innerhalb weniger Minuten einen fertigen Pitch im Design und im Stil der Kanzlei. Was heute nach Zukunft klingt, ist technisch bereits möglich. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch woanders.

Der KI-Pitch beginnt nicht mit einem Prompt

Auch der KI-Pitch braucht eine Basis und ist nur so gut wie die Informationen, auf die er zugreifen kann: aktuelle Mandatserfahrungen, Expertise, Leistungsbeschreibungen, Stundensätze, Pricing-Modelle, freigegebene Lebensläufe, Rankings, sowie Angaben zu Teams und Expertisen.

Der Pitch der Zukunft beginnt deshalb nicht mit einem Prompt, sondern mit einer verlässlichen Datengrundlage.

Genau hier entscheidet sich, ob eine Kanzlei AI-ready ist. Für KI gilt nicht „mehr Daten sind besser“, sondern „bessere Daten sind besser“. Strukturierte, aktuelle und verknüpfte Informationen sind der eigentliche Erfolgsfaktor.

Sind die Daten AI-ready?

Ein Mandat besteht eben nicht nur aus einem Beschreibungstext, sondern aus zahlreichen Metadaten: Mandant, Branche, Rechtsgebiet, Jurisdiktion, verantwortliches Team, Vertraulichkeitsstufe und weitere Merkmale. Dass strukturierte Daten der Schlüssel sind, wissen Kanzleien eigentlich schon seit Jahren. Spätestens mit den immer detaillierteren Fragebögen von JUVE, Chambers oder Legal 500 wurde deutlich: Wer seine eigenen Daten sinnvoll nutzen will, muss sie standardisieren und nach klaren Taxonomien erfassen. Die gute Nachricht: Viele Kanzleien haben damit bereits begonnen. Die Herausforderung besteht nun darin, aus diesen Daten eine zentrale Wissensbasis zu schaffen, die nicht nur Submissions unterstützt, sondern auch die Grundlage für die KI bildet.

Dennoch arbeiten zahlreiche Teams noch immer mit umfangreichen Excel-Listen, Word-Dokumenten und manuellen Datenpflegeprozessen. Spätestens wenn zusätzlich Quotes, Rankings, Juristenprofile oder Brancheninformationen miteinander verknüpft werden sollen, stoßen diese Lösungen an ihre Grenzen.

Hier gibt es also noch viel zu tun.

7 Fragen, die sich jede Kanzlei stellen sollte

Wie gut eine Kanzlei auf den KI-Pitch vorbereitet ist, entscheidet sich an ihrer Datenbasis und den dahinter liegenden Prozessen, diese Daten zu erfassen. Je solider diese Grundlagen sind, desto größer der Nutzen jeder KI-Lösung.

Kanzleien sollten sich daher folgende Fragen stellen:

• Finden wir für jeden Pitch sofort die besten Referenzen?

• Sind alle relevanten Daten zentral, aktuell und sofort einsatzbereit?

• Arbeiten Business Development und Anwält:innen mit derselben Datenbasis?

• Kann daraus bereits automatisiert ein erster Pitch-Entwurf entstehen?

• Wissen wir, welche Pitches wir gewinnen – und warum?

• Gibt es eine zentrale Datenbank für Pitches, wo alle Pitches der Kanzlei gespeichert sind?

• Würde uns der Pitch überzeugen, den eine KI heute auf Basis unserer Daten erstellt?

Der KI-Pitch beginnt jetzt

Genau darin liegt aus Sicht von Gina-Maria Tondolo, Geschäftsführerin von LAWRENCE, der Erfolg eines KI-Pitches, der im Kanzleialltag tatsächlich funktioniert:

„Die spannendste Zeit für Business Development beginnt erst. Sobald Kanzleidaten strukturiert verfügbar sind, kann KI ihr volles Potenzial entfalten. Genau diesen Weg gehen wir mit dem KI-Pitch bei LAWRENCE. Aus guten Daten kann in wenigen Minuten ein echt guter Pitch entstehen.“